Das Training plätschert momentan so vor sich hin. Richtig spektakulär ist es ja in der Vorbereitungsphase sowieso nie. Diesmal fehlen aus verschiedenen Gründen auch noch der eine oder andere Wettkampf in der Vorbereitung. Zum Einen hatte ich mir vorgenommen, in dieser Vorbereitung mehr Wert auf die langen Einheiten zu legen und da ist zumeist ein Wettkampf und eine lange Einheit am selben Wochenende kontraproduktiv. Mann wird ja älter und braucht etwas länger für die notwendige Regeneration. Der zweite und vielleicht auch entscheidendere Grund ist die fehlende Zeit. Wenn beide Elternteile demselben Hobby frönen ist das zwar schön, aber dummerweise sehen das unsere Kinder nicht ganz so. So haben wir uns für dieses Jahr entschlossen, soweit es geht uns in die Wettkämpfe rein zu teilen.
Am Wochenende war Annett dran und startete beim Muldentaler Städtelauf. Wenn ich ehrlich bin, war ich darüber nicht unglücklich, auch wenn ich den Lauf von Wurzen nach Grimma für einen der schönsten Läufe in der näheren Umgebung halte.Aber das sommerliche Wetter machte den Läufern doch sehr zu schaffen. Für mich stand diese Woche der Glockenturmlauf als Leistungstest auf dem Programm. Obwohl, so ein richtiger Lauf auf Anschlag sollte es ja eigentlich nicht werden, eher ein intensiverer Tempodauerlauf.
Die Bedingungen waren jedenfalls perfekt. Es war relativ kühl und kaum Wind. Lediglich das altbekannte Anmeldechaos sorgte für Unmut und 15min Verspätung beim Start. Geplant war die 12km im MRT zu laufen, also in 3:55. Das wurde dann noch kurzfristig auf 3:50 korrigiert. Hauptziel war aber möglichst gleichmäßig das Tempo zu laufen. Das klappte auf den ersten Runden, nach der anfänglichen Starthektik, ganz gut. In der dritten Runde machte sich dann ein leichtes Ziehen in der Magengegend bemerkbar. Zwar konnte ich hier noch Anschluss an Matthi halten, aber nur, weil er das Tempo entsprechend anpasste. In der letzten Runde musste ich dann zwar abreißen lassen, aber es gab noch einige ‘Motivationsläufer’ in Schlagweite. Das half dann auch die letzten Kilometer wieder im geplanten Schnitt zu laufen. Allerdings sorgte das Drücken und Ziehen in Magen- und Darmgegend nicht für allzu viel Laufvergnügen.
Am Ende war die Zeit in Anbetracht der kaum vorhandenen Tempoeinheiten im Vorfeld und der beschriebenen Probleme ganz ok und auch im Bereich der Vorjahreszeit, allerdings bin ich mir nicht ganz klar, was das jetzt über meinen Trainingszustand bezüglich Rennsteig aussagt. Da werde ich wohl bis Samstag warten müssen, dann findet mit dem Kyffhäuser Marathon der nächste Leistungstest statt.
1 Kommentare:
Hallo Ronald,
dann wirst Du ja sicher am Kyffhäuser wieder vorneweg laufen.
Ich versuche mich an einem flotten langen Trainingslauf. Mal sehen was bei rumkommt.
Wir sehen uns.
VG
Christian
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